Polizei SV Hannover Judo Abteilung 60 Jahre (2014) 1954 - 2019
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Kühler Kopf in brenzliger Situation

Johanniter absolvieren Selbstbehauptungstraining

 

Lutz KrüskeHannover, 04. November 2013

Ansprechpartner und Links


 
Nicht Kraft, sondern Technik: Petra Dreier gibt Tipps zur Befreiung aus einem Haltegriff
 
Selbstbehauptung kann man lernen: Karl-Heinz Steingräber und Mirja Henrici (im Hintergrund links)
 
Zufrieden: Trainer und Kursteilnehmer

16 Johanniter aus den Ortsverbänden Hannover-Leine und Hannover-Wasserturm haben am 2. November ein Selbstbehauptungstraining bei der Zentralen Polizeidirektion Hannover absolviert. Für die Johanniter war es bereits der dritte Kurs dieser Art. Zuvor wurden schon die Mitarbeiter von U.D.O., der Unterkunft für drogenabhängige Obdachlose, trainiert.

 

Petra Dreier, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Ost, sowie Mirja Henrici und Karl-Heinz Steingräber aus der Judoabteilung des Polizeisportvereins Hannover zeigten, wie man sich in gefährlichen Situationen angemessen verhalten kann.

Die Teilnehmer kamen aus ganz verschiedenen Arbeitsbereichen der Johanniter, zum Beispiel aus dem Betreuten Wohnen, der Johanniter-Jugend oder der Stadtteil-Quartiersarbeit.

Oft ist es schon die innere Einstellung, die äußere Haltung oder eine feste, laute Stimme, die entscheidend dazu beitragen kann, eine brenzlige Situation zu entschärfen und zu überstehen. „Behalten Sie einen kühlen Kopf. Versuchen Sie, die Situation realistisch einzuschätzen. Das ist die Grundlage jeden Handelns“, erklärt Kriminalhauptkommissarin Petra Dreier. Neben theoretischen Grundlagen wurde auch praktisch geübt. Oft genügt der richtige Griff. So fand sich auch ohne spektakuläre Wurftechniken manch ein Teilnehmer unversehens auf der Judomatte wieder.

„Wichtig ist, solche Situationen immer wieder zu üben. So ein mehrstündiger Kurs kann nur einen ersten Einblick geben, welche Mittel man anwenden kann, wenn es gar nicht mehr anders geht“, sagt Selbstbehauptungslehrer Karl-Heinz Steingräber. Er empfiehlt, wenn schon nicht Kampfsport, dann aber auf jeden Fall eine andere Bewegungssportart zu üben. „Egal, ob Turnen, Schwimmen oder Judo: mit einer gewissen körperlichen Beweglichkeit und Fitness ist man in gefährlichen Situationen einfach besser gewappnet“.

Die Teilnehmer waren begeistert. „Allein das Wissen um die Möglichkeiten hat mein Selbstbewusstsein gesteigert. Ich habe gelernt, dass man sehr oft etwas tun kann, ohne sich selbst oder andere damit in Gefahr zu bringen“, so eine Teilnehmerin.

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