Übernachtung im Annabad vom 23.6. – 24.6.2018

In diesem Sommer verantstalte die Judosparte des Polizeisportvereins ihr erstes kleines „Mini“-Zeltlager. Wir übernachteten mit 27 Kindern und 9 Betreuern in einer kleinen Zeltstadt mitten im Herzen des Annabads.

Da die Sonne sich, sagen wir mal, eine intensivere Pause gegönnt hatte, gehörte das Freibad von Samstag bis Sonntag den 36 Judoka ganz allein.

Das umfassende Thema des Zeltlagers war die Judosafari, eine freiwillige Herausforderung eines jeden Judoka, seine körperlichen und geistigen Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmer zeigen ihr Können in leichtathletischen Disziplinen, im Kampf und kreativen Aufgaben und gewinnen dabei tolle Abzeichen, mit welchen sie ihren Judoanzug verzieren können.

Neben Sprints, Werfen, Staffellauf und Weitspringen, wurden klassische Ringkämpfe ohne Judoanzug veranstaltet.
Trotz des eher gemäßigten Wetters verschlug es auch viele Judoka ins eher kühlere Wasser des Freibades. Mit coolen Wasserspielen und Fangen konnte die Kälte vertrieben werden.

Das Chaos-Spiel verschaffte wahrlich eine Menge Chaos unter den Zeltlagerteilnehmern. Dieses ist ein Geländespiel, in welchen Kleingruppen auf dem Gelände Schnipsel mit Nummern und Passwörtern finden müssen, um diese dann den Spielleitern zu verraten. Ist das Passwort richtig, muss eine Aufgabe erfüllt werden und darf würfeln. Die Spielfigur wird weiter vorangesetzt und landet auf einer neuen Nummer, die es im Gelände zu finden gilt. Nach ein paar Rückfragen war es allen klar, wie es läuft. Nämlich kreuz und quer.  Innerhalb dieser 2 Stunden wurde garantiert bei jedem Kind die 10.000 Schrittmarke pro Tag geknackt.

Während der gesamten Zeltlagerzeit spielten wir das „Geister“-Spiel, welches unter den Kindern schnell in „Mörderspiel“ umbenannt wurde. Bei dem Spiel ist einer der Teilnehmer ein Geist, der mit Hilfe einer Karte, die, versteckt gezeigt, andere Teilnehmer zu Geistern verwandeln kann. Ziel des Geistes ist es, alle Teilnehmer heimlich, wie ein Spionage Agent, zu verwandeln, ohne dabei entdeckt zu werden oder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die Geister müssen sich auf einer Liste eintragen mit Ort und Zeit des Dahinscheidens und dürfen über die Identität des Geistes, nicht mehr sprechen.

Enttarnt sich der Geist versehentlich, darf dieser angezeigt werden und es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Hat der Ankläger oder Geist am Ende Erfolg, gab es eine bunte Tüte.

Unsere Judoka waren anscheinend sehr, sehr aufmerksam und verziehen keine Fehler. Zwei Geister gab es, und jeder wurde nach kurzer Zeit bei einer Gerichtsverhandlung gestellt.

Am Ende des ersten Tages versammelten wir uns gemeinsam und spielten das Werwolfspiel, bei welchem die Kids von einem Geschichtenerzähler in eine eigentümliche Stadt begleitet wurden, in welcher Werwölfe ihr Unwesen treiben.

Den aufkeimenden Hunger stillte Oli mit seinem Kiosk. Es gab leckere Bolognese, Pommes und Burger. Mit einem üppigen Frühstücksbuffet starteten wir den Sonntag.

Rma

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